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Sonderausstellung: „ZusammenLeben“ – eine Gemeinschaftsausstellung"

Fremd und doch bekannt“ – Stadtarchiv Oberursel"
Vom Gehen, Kommen und Bleiben“ - Vortaunusmuseum"

Auch die Taunusregion hat in ihrer langen Geschichte zahlreiche Zu- und Abwanderungsbewegungen erlebt. Die Sonderausstellung „ZusammenLeben – eine Ausstellung an zwei Orten“ zeigt an verschieden Beispielen, dass das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben in Oberursel seit Jahrhunderten mitgeprägt wurde und wird durch den Zuzug vieler Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen.
Die Gemeinschaftsausstellung von Stadtarchiv und Vortaunusmuseum widmet sich den zahlreichen Einwanderungen in unsere Stadt. Dabei wird der Bogen von der Zeit der urkundlichen Ersterwähnung (26.4.791) bis in die heutige Zeit gespannt. In der Zeit noch weiter zurück liegt die Besiedlung des keltischen Heidetränk-Oppidums im Norden von Oberursel. Dass Migration kein Sonderfall in der Geschichte und auch kein Phänomen der neuesten Zeit ist macht die Ausstellung deutlich.

Doch was bedeutet Migration überhaupt …

Migration ist die auf einen längeren Aufenthalt angelegte räumliche Verlagerung des Lebensmittelpunktes von Individuen, Familien, Gruppen oder auch ganzen Bevölkerungen. Wanderungen zogen und ziehen sich kontinuierlich durch die gesamte Menschheitsgeschichte.
Aus den unterschiedlichsten Beweggründen verließen und verlassen Menschen ihre angestammte Heimat und machten bzw. machen sich auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Hierzu gehören:

- Kriege
- Politische und religiöse Verfolgung
- Naturkatastrophen
- Wirtschaftliche Not
- Soziale Gründe
- Individuelle Motive

Die Ausstellung ist vom 16.5. - 20.10.2017 zu sehen.